THE OTHER IS ONESELF
HD Video, Computer Animation, 3:06 min Loop. 2019.

„Das eigentümliche einer Kultur ist, nicht mit sich selbst identisch zu sein.“ formuliert Derrida in „L’autre cup“ (1990). Er versteht kulturelle Identität als eine Art, sich von sich selbst zu unterscheiden. Unsere Identität ist insofern instabil, als dass Identität selbst nie eine eindeutige Essenz darstellt, sondern sich immer in einem Spannungsfeld von Abgrenzung und Anpassung, von Eigen- und Fremdsicht, von Innen- und Außenschau konstituiert. Alles was mit gesellschaftlicher, sexueller oder sozialer Identität zu tun hat ist nie fix und naturgegeben, sondern selbst auch wieder Erscheinung und Produkt eines sozialen und kulturellen Konstruktionsprozesses.
Wir alle brauchen die Unterscheidung durch die Identifikation des Anderen, des Fremden, um überhaupt als Selbst zu existieren.
The Other is Oneself – Die Anderen, das sind wir selbst! Fiona Liewehr



THE OTHER IS ONESELF a video work by Sylvia Eckerman, translates the English title of the initiative and exhibition “The Other Is Oneself” to 35 other languages. These translations - realized in intense conversations with many friends and people from Vienna and all over the world - raise questions about how otherness is included, or lacking, in language and thus demonstrate the complex and multifaceted process of how meaning translates from one language to another.


Thanks to:
Fawzia Al-Rawi, Irini Athanassakis, Dušan Barok, Leena & Andrew Bentely, Louise Deininger, Selma Doborac, Andreas Fogarasi, Hanneke Hejden, Anna Karina Hofbauer, Anna Jermolewa, Silvia Jura, Marian Kaiser, Sabine Kienzer, Haruna Kleinlercher, Weiping Lin, Zahra & Payam Lotfi, Kristian Lukić, Celia Mara, Christ Mukenge & Lydia Schellhammer, Irina Nikolaenko, Sharon Nuni, Oanh Pham-Phu, Stephan Popp, Doron Rabinovici, Jongcheon Shin, Martina Simkovicova, Michael Snyman, Iv Toshain, Marek Tuszynski, Pablo Volenski, Li Zenhua.